Weitere Ausflugsziele

Museumscenter & Kunsthalle LEOBEN
Auf 1200m² bietet das MuseumsCenter Leoben einen Einblick in 2000 Jahre Stadt- und Montangeschichte der Region um den Steirischen Erzberg. Seit Generationen von der montanistischen Vergangenheit geprägt, vermittelt Leoben heute internationales Flair, ist ein blühendes Zentrum der Stahlindustrie und Hauptort der Hochsteiermark.
Unter dem Motto „Schienen in die Vergangenheit“ können sich die Besucher im modern gestalteten MuseumsCenter au feine Reise von der Gegenwart zurück in die Vergangenheit begeben.
Einmalige Objekte machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis und lassen den Gast in die Geschichte der Montanstadt Leoben eintauchen. Handwerk und Handel, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, die Ur- und Frühgeschichte sind nur einzelne Themen, die die Vergangenheit der Stadt lebendig machen.
Workshops, speziell für Kinder und Jugendliche, runden das umfangreiche Programm ab.
Die Kunsthalle Leoben bietet ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot an nationalen und internationalen Ausstellungen.

GÖSSEUM Braumuseum & Brauerei
Unter dem Motto „Tradition trifft Innovation“ bietet das Braumuseum Göss eine erlebnisreiche Reise durch die Zeit. Bierbrauen hat in Göss lange Tradition: Was Österreichs bestes Bier einzigartig macht, wie „Gösser“ über Jahrzehnte hinweg zu einer der größten Marken Österreichs wurde und wie Gösser Bier überhaupt hergestellt wird, lässt sich im Gösseum erleben.
Seit 2014 überzeugt das Museum mit neuen interaktiven Attraktionen, die den Besuch zu einem faszinierenden Erlebnis machen. Gemeinsam mit Technik- und Kreativexperten des Linzer Ars Electronica Futurelabs wurde das Braumuseum um neue Attraktionen erweitert und interaktiv aufbereitet. Die Geschichte von Österreichs bestem Bier wird durch die Umgestaltung lebendig und zu einem einzigartigen Erlebnis für die Besucher.
Den Abschluss des Besuches bildet die Verkostung von frisch gezapften Gösser Spezialitäten.

METALLURGIEMUSEUM Donawitz
Die industrielle Entwicklung der Steiermark ist zu hohen Anteilen eine Geschichte und Erzeugung und der Verarbeitung von Stahl. Das Herzstück dieser großen Tradition bildet das Stahlwerk am Standort Donawitz.
Wie hier in Donawitz Stahlgeschichte geschrieben wurde und wird, können die Besucher in einer besonderes Ausstellung im Metallurgiemuseum Donawitz erleben. Interessante Exponate aus der Arbeitswelt der „Stahlkocher“, Werksmodelle, historische Dokumente, Filme und Fotomaterial, altes Werkzeug bis zum modernen Kompakt-LD-Stahlwerk und dem modernsten Schienen- und Drahtwalzwerk der Welt am Standort Donawitz, der Voestalpine geben einen abwechslungsreichen und informativen Eindruck. Zudem fängt die Ausstellung auch das jeweilige Zeitgeschehen in attraktiven Seitenblicken ein.
An einem neuen Standort in der Kerpelystraße führt der Geschichteclub ALPINE nun seine Arbeit fort und bietet den interessierten Besuchern interessante Einblicke und spannende Gespräche.

Museum der Montanuniversität LEOBEN
Die kontinuierliche Entwicklung der heutigen Montanuniversität (seit 1975) – zuvor Lehranstalt, Bergakademie und Technische Hochschule – bedingte eine große Zahl an Anschauungsmaterial.
Gegenstände der Bergbaukunde und des Hüttenwesens, der Grundlagenfächer Chemie, Elektrotechnik und Physik konnten sichergestellt werden. Montanmaschinenwesen, Fördertechnik und Gießereitechnik wie auch die Geowissenschaften folgten. Vollständig erhalten ist die Sammlung der Markscheidekunde. Von ausländischen Experten als Meilenstein geodätischer Sammlungen bezeichnet, ist diese aus Platzgründen derzeit nur teilweise zu sehen. Eine ganz erlesene Kollektion hat der ehemalige Bibliotheksdirektor Sika zusammengetragen. Diese kann zusammen mit wertvollen Büchern, Bildern und Handschriften (z.B. Peter Tunners erstes Lehrbuch) bewundert werden. das ca. 90m² „kleine“ Museum repräsentiert eine historische Dokumentation der Montanwissenschaften und ist ein Kleinod universitärer Forschung und Lehre aus den letzten 170 Jahren.

Stadtmuseum TROFAIACH
Das Museum Trofaiach im Schloss Stibichhofen liegt im Zentrum der Stadt mitten im HerzBergLand. Schwerpunkte der Ausstellung sind historische Trachten des Gebietes rund um den Steirischen Erzberg aus der volkskundlichen Sammlung des Kaufmanns Franz Hofer.
Besonderheiten sind die originale Apotheken-Einrichtung aus Trofaiach aus 1904 und medizinische Geräte aus dem Besitz des Pestarztes Adam von Lebenwald (17. Jh.) und des Arztes Dr. Schlömmer (19. Jh.). Das Museum beherbergt bemerkenswerte archeologische Artefakte aus der Vor- und Frühgeschichte, u.a. Funde aus der Höhensiedlung auf dem Kulm bei Trofaiach (um 800 v. Chr.) und aus dem Ortsgebiet.
Das Museumsdepot (ehem. Umspannwerk Ost) umfasst das Schaudepot und die umfangreiche Bibliothek  mit den Themenschwerpunkten Trofaiach und die Eisenstraße, Trachtenkunde und -Archiv, Brauchtum, Steiermark-Literatur und die Mineraliensammlung Marichhofer.
Im Troadkost´n im Laintal, dem ehemalige Getreidespeicher, kann ein Schulalltag des frühen 20. Jh. in Schulbänken und Lehrerpult erlebt werden. Der untere Teil ist einer Bauernstube des 19. Jh. nachempfunden und kann für Veranstaltungen (max. 15 Personen genutzt werden.

Museumshof KAMMERN
Der Museumshof Kammern legt Zeugnis über eine 200 Jahre alte landwirtschaftliche Historie ab und präsentiert das Leben im Kohlebergbau sowie in der Landschaft. In der 125 Jahre alten und in ihrer architektonischen Konstruktion bemerkenswerten Scheune sind Großobjekte ausgestellt, etwa schwere Dreschmaschinen, verschiedene Sensen, Sicheln und Dreschflegeln sowie originale Heu-, Milch und Kohlekrippen. Eingebettet sind diese Geräte in eine atemberaubende Museumsarchitektur bestehend aus einem Ensemble aus Glas und Holz. Die Besucher erfahren aber nicht nur etwas über die ausgestellten Maschinen, sondern auch über die Menschen dahinter, ihr Leben und ihre Arbeit. Speziell um die Geschichte der Kammerner Bevölkerung dreht sich alles im Nebengebäude, dem Steinrisserhaus. Dieses gibt Einblicke in die Entwicklung der Marktgemeinde und zeigt die wichtige Rolle Kammerns in der Rohstoffgewinnung auf.
Komplettiert wird der Museumshof durch eine Ausstellung über 500 Millionen Jahre Erdgeschichte. 500 ausgestellte Fossilien spiegeln die Entwicklung der Lebewesen auf unserem Planeten, unsere Evolution wider.

Hochofenmuseum RADWERK IV Vordernberg
Das Radwerk IV – ein monumentales Bauwerk aus dem 19. Jh. – ist der einzig erhaltene und voll ausgestattete Holzkohlen-Hochofen und somit ein Industriedenkmal ersten Ranges. Bald nach Stilllegung des Betriebes 1911 wurde das Radwerk unter Denkmalschutz gestellt und ist sein 1959 als Museum zugänglich. Hier verknüpfen sich die Entwicklung der Eisengewinnung, die Geschichte des Eisenmarktes Vordernberg und der 14 Vordernberger Radwerke, der Abbaumethoden am Erzberg und der Erzfördersysteme nach Vordernberg zu einem eindrucksvollen Erlebnis.
Im Gang durch die großen Innenräume, die sich in vier Stockwerken um den Hochofen gruppieren, werden anschaulich der Erzeugungsprozess vom Erz zum Eisen und die damalige Arbeitswelt erklärt. Man kann in der gewaltigen Rauchhaube stehend, in den Ofen blicken und in der Abstichhalle das Ausfließen und Erstarren des Roheisens nachempfinden. Das große Wasserrad, das das Gebläse für die Verbrennungsluft antrieb und dem Eisenwerk den Namen gab, wird im Betrieb vorgeführt. Die Stahlerzeugung der Gegenwart wird in einer Multimedia-Show vom FERRUM MAGNIFICUM präsentiert.

Fahrt mit der ERZBERGBAHN
Im September 1891 als Zahnradbahn eröffnet und als solche bis 1978 mit Dampflokomotiven betrieben, zählt die Erzbergbahn zweifellos zu den schönsten Bahnstrecken Österreichs. Dass sie außerdem die steilste Normalspurbahn der Europäischen Union ist, verleiht ihr zusätzlich Anziehungskraft.
Eisenbahnliebhaber aus aller Welt kennen die Erzbergbahn aus jener Zeit, als sie unter schwersten Bedingungen für den Erztransport vom Steirischen Erzberg zu den Hochöfen nach Vordernberg und Donawitz bei Leoben sorgte.
Nach dem Entfall dieser Verkehrsleistung wurde die Strecke im Mai 1988 von den Österreichischen Bundesbahnen eingestellt und dem Verein Erzbergbahn für den Betrieb einer Museumseisenbahn verpachtet. Im Jahr 2003 hat der Verein die Bahnlinie, sowie die Zugförderungsstelle Vordernberg und den Bahnhof Erzberg von den ÖBB käuflich erworben. So fahren auch heute noch die blauen Schienenbusse der Reihe 5081.500 von Vordernberg über den Präbichl nach Eisenerz , vorbei an einer beeindruckenden Gebirgskulisse.
Die Streckenführung ist wahrlich einzigartig: Über acht gemauerte Viadukte – bis zu 32 Meter hoch und 117 Meter lang – und durch fünf Tunnels mit einer Gesamtlänge von 2,5 Kilometer windet sich die Bahn mit Steigungen bis zu 71 Promille um und durch den Steirischen Erzberg. Hoch über den Dächern der Ortschaften und fast überall weitab von öffentlicher Straßen. Die höchstgelegene Eisenbahnstation der Steiermark, der Bahnhof Präbichl in 1204 Meter Seehöhe, wird von der Erzbergbahn ebenso berührt wie die Raumsauklamm bei Eisenerz. Ungeahnte Ausblicke auf den Steirischen Erzberg sowie auf die Berge der Eisenerzer Alpen und die Nördlichen Kalkalpen ergeben sich während der Fahrt mit dem Schienenbus.
Unverwechselbar sind die Landschaft und die reiche berg- und hüttenmännische Tradition der Erzbergregion. Das jahrhundertelange Zusammenspiel von Natur und Technik hat ein Gebiet geprägt, das sich wie kaum ein anderes für Erlebnis- und Erholungsurlaub gleichermaßen anbietet. Die Erzbergbahn ist der richtige Einstieg für Ihre ganz persönliche Entdeckungsreise!
Leider ist es im Juli 2010 bei einem Jahrhundertunwetter zu mehreren Vermurungen im Streckenabschnitt zwischen Erzberg und Blumau gekommen. Dadurch verkehrt die Erzbergbahn zur Zeit nur zwischen Vordernberg Süd und Erzberg. An einer Freiräumung der Strecke wird gearbeitet
Individuelle Sonderfahrten vom 1. Mai bis 31. Oktober buchbar

Abenteuer ERZBERG
Besichtigung Schaubergwerk
In der Erlebniswelt Schaubergwerk fahren Sie ein in die untertägige Welt der Bergknappen. Los geht es mit dem ehemaligen Mannschaftszug „Katl“ ca. 1,5 Kilometer weit in den Berg hinein, vorbei an zahlreichen Strecken, Füllörtern und Schächten. An der Ausstiegsstelle angelangt, geht es circa 800 Meter zu Fuß für Sie weiter: vorbei an der tektonischen Entstehungsgeschichte des Erzberges, der Wassermannsage, die über die Auffindung des Erzberges erzählt, und einer Sprengung unter Tage. Für diejenigen, die anschließend selbst Hand anlegen wollen, gibt es Fülltröge, die mit Gestein beladen werden sollen, und pressluftbetriebene Handbohrgeräte. Erhaben und wahrlich unvergesslich wird es für Sie am Ende Ihrer untertägigen Reise: in unserer feierlichen Barbarakapelle – dem wichtigsten Ort gläubiger Bergmänner. Dauer: 1 ½ Stunden
Fahrt mit dem Hauly
Noch nie waren Sie während einer Haulyfahrt dem echten Bergbau so nah. Die aufregende Haulyfahrt führt mitten durch den Tagbau, wo gesprengt, gebaggert und geschaufelt wird. Hierbei hält das riesige Fahrzeug an den spannendsten Abbauorten, dem neu gebauten Erzlager, und den spektakulärsten Stellen des Erzbergrodeos. Bei der Haulyfahrt erleben Sie echte Bergmänner, die ihre tägliche Arbeit verrichten. Dabei werden Sie sehen, dass unsere „Besuchertaxis“ Hauly I und Hauly II alte Herren gegenüber den neuen, modernen Schwerlastkraftwagen sind. Erleben Sie, wie riesige Schwerlastkraftwagen und Radlader spielerisch ihre Arbeit verrichten und trotz ihrer Dominanz wie Zwerge im Schatten des Erzberges wirken. Dauer: 1 Stunde
Haulyfahrt und Sprengung
„Drei, zwei, eins, brenna tuat´s!“ – wenn Sie diese Worte hören, sehen Sie mit eigenen Augen, wie der Sprengexperte Tonnen von Gestein bewegt. Möglich ist dies, weil einmal wöchentlich der Tagbau den Führungen von Abenteuer Erzberg angepasst wurde. Und warum? Damit auch Sie das wohl beeindruckendste Schauspiel am Erzberg live erleben können.
Zuvor geht es mit dem Schwerlastkraftwagen Hauly von der Talstation los, vorbei an den Hotspots der aktiven Montanindustrie bis hin zur exklusivsten Stelle – dem Besichtigungsort der Tagbausprengung. Nach der Sprengung erfahren Sie Details über das Sprengwesen und als Mitbringsel für zuhause gibt es das originale Sprengprotokoll. Dauer: 1 Stunde
Freiluftausstellung Oswaldirücken
Mitten im Herz: das sind Besucher, wenn sie die Freiluftausstellung Erzberg besuchen. In einer geführten Wanderung sind Sie dem aktiven Erzabbau hautnah, sehen den Unterschied zwischen modernen Schwerlastkraftwagen, sowie Abbaumaschinen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, und spüren Zeugen eines Bergbaues aus dem 18. Jahrhundert auf. Am sogenannten Oswaldirücken werden Sie von der Erkenntnis berührt sein, wie schnell sich die Natur – nach knapp 30 Jahren der Stilllegung des Bergbaues in diesem Gebiet – den Teil des Erzberges wieder zurückerobert hat. Jedoch fast gleichzeitig wird Ihnen die unglaubliche Dimension eines aktiven Tagbaues direkt vor Augen geführt. Sie werden erkennen: am Erzberg war Geschichte gestern, die Zukunft beginnt heute! Dauer: 1 ½ Stunden

MUSEUM IM ALTEN RATHAUS Eisenerz
Bei einem Besuch des Eisenerzer Museums werden Sie in die Blütezeit des heimischen Eisenwesens im 16. Jh. zurückversetzt. Denn der repräsentative Ratsherrensaal von 1583 und der einstige Carcer bringen gerade dieses Geschichtskapitel mit all seinen Facetten zum Vorschein.
Bei einem Rundgang durch die drei Stockwerke des alten Rathauses wird vieles von der reichen Eisenerzer Vergangenheit lebendig. Im Vordergrund steht die wechselvolle Beziehung zwischen dem Steirischen Erzberg und der Stadt Eisenerz. Einzigartige Schaustücke, wie kostbare Eisenblüten, die Eisenerzer Wunderstufe sowie andere Raritäten aus dem Montanwesen und der heimischen Kulturgeschichte, wie das Tendler-Puppentheater, dokumentieren diese klar und anschaulich. Sie werden durch filmische Beiträge ergänzt und bieten Ihnen ein umfassendes Bild von der Entwicklung eines Ortes, von dem aus einstmals europäische Geschichte geschrieben wurde.

Österreichisches Post- und Telegraphenmuseum EISENERZ
Das österreichische Post- und Telegraphenmuseum ist seit 2012 in den historischen Räumen des Kammerhofes, einem ehemaligen Jagdschloss Kaiser Franz Josefs I., untergebracht. Nicht nur für Briefmarkensammler und Freunde der Postgeschichte, sondern auch Kulturinteressierte aller Art kommen hier auf ihre Rechnung. Das Museum vermittelt realitätsnah und interaktiv die Entwicklung des Post- und Telegraphenwesens von der Kaiserzeit bis heute. Zahlreiche Originalexponate, wie z.B. eine fahrtaugliche, begehbare Postkutsche, ein originales k.k. Postamt aus der Zeit um 1900, posthistorische Unterlagen, Briefkästen aus aller Welt und vieles mehr versetzen die Besucher in vergangene Zeiten.
Im speziell eingerichteten Kinderpostamt können auch die jüngsten Museumsbesucher aktiv den Umgang mit Briefen und Telefon vor der Zeit von Internet und Handy nachvollziehen.
Im nostalgischen Post-Kino dokumentieren Filme die Geschichte des Österreichischen Post- und Telegraphenwesens der letzten 100 Jahre. Wechselnde Sonderausstellungen rund um die Geschichte der Kommunikation und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen ergänzen das Ausstellungsangebot.

KUPFERSCHAUBERGWERK Radmer
In Radmer wurde bereits in der Bronzezeit, vor 3000 Jahren, Kupfererz abgebaut. Von 1547 bis 1855 wurde in der Hinterradmer ein weitläufiger Kupferbergbau betrieben, der in seiner Hochblüte zu den vier bedeutendsten Bergbauen im Alpenraum zählte. In insgesamt 60 Abbauen waren bis zu 700 Bergleute mit der Gewinnung des Kupfererzes beschäftigt.
1996 begannen einige Radmerer Bergbaubegeisterte den „Alten Paradeisstollen“, der bereits um das Jahr 1800 stillgelegt worden war, wieder zu erwecken. In unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden wurden bisher insgesamt ca. 3.000 t Gestein ohne Maschineneinsatz bewältigt. Zusätzlich musste aus Sicherheitsgründen ein zweiter Tagausgang neu errichtet werden. Ein weitläufiges Stollensystem bestehend aus Strecken, Schächten und Abbauen wurde so in seiner Ursprünglichkeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Viele Besucher meinen, es sei eines der schönsten Schaubergwerke Österreichs. Für jeweils acht Besucher steht ein eigener Begleiter zur Verfügung. Ein sehr persönliches Bergwerkserlebnis ist daher garantiert. Als besonderes Highlight kann die Fahrt mit der kleinsten Stollenbahn Österreichs durch den handgeschlagenen Erbstollen bezeichnet werden.

Köhlerzentrum HIEFLAU
Eine besondere Attraktion bietet der Besuch des Köhlerzentrums Hieflau. Im Mittelpunkt des Zentrums stehen der Hieflauer Ennsrechen und die angeschlossene Lend, welche den Werdegang der Holzkohle von der Waldarbeit über die Bringung des Holzes und seine Trifft auf der Enns ebenso veranschaulichen wie die eigentliche Verkohlung.
Ein begehbarer Holzkohlerundmeiler in Originalgröße, eine Teilrekonstruktion des Hieflauer Ennstriftrechens, und das montanhistorische Museum mit seinen zahlreichen Exponaten dokumentieren eindrucksvoll die fast 400-jährige Holzverkohlung auf der Hieflauer Lend. Im Inneren des rekonstruierten Holzkohlerundmeilers können die längst vergessenen Tätigkeiten des Köhlerhandwerks anhand zahlreicher Reproduktionen verfolgt werden.

FORSTMUSEUM SILVANUM Großreifling
Das Österreichische Forstmuseum wurde 1979 von FOL Adolf Grabner im ehemaligen Getreidespeicher der Innerberger Hauptgewerkschaft von 1771 in Großreifling  gegründet und stellt eine zentrale Museumseinrichtung und regionalen Leitbetrieb zur Geschichte der österreichischen Forstwirtschaft dar. Träger ist der Forstmuseumsverein Großreifling. Ziel ist es, die Sammlungsobjekte aus dem 19. Jhdt. und 20. Jhdt.  in einer attraktiven Ausstellung den Besuchern zu präsentieren und das Museum zum Wissensspeicher für Forstgeschichte und moderne Forstwirtschaft zu machen. Aus der Sammlung materiellen und immateriellen Kulturerbes werden  natur- und kulturhistorische Zusammenhänge sichtbar und nachhaltige Entwicklungen deutlich. Ein Besuch im Forstmuseum soll  Freude und Interesse wecken.
Im Mittelpunkt steht der Mensch und der Wald.
Mit Respekt vor den Leistungen der Vergangenheit will unser Forstmuseum eine Drehscheibe für Forst + Kultur, Begegnungen, Bildung und Vermittlung von altem Wissen für Gegenwart und Zukunft sein.
Schwerpunkt unserer Museumsarbeit ist es, die Begeisterung für Natur, Umwelt und Kultur zu wecken  und  „Vielfalt leben“  zu zeigen, unter Einbeziehung der Leistungen der Vergangenheit,  Gegenwart und zukünftigen Entwicklungen.
Forstschichte wird für die breite Öffentlichkeit erlebbar – generationsübergreifend und überregional, wissenschaftlich fundiert, verständlich und nachvollziehbar.
Das Museumsteam ist  begeistert von Mensch und Wald als Bildungs- und Freizeitort und strebt durch intensive Vermittlungsarbeit die aktive Einbeziehung eines Publikums, besonders der Kinder und Jugendlichen an. Die Sammlung verfügt über 1700 Exponate, die im ehemaligen Getreidespeicher auf rund 1500 m2 auf vier Ausstellungsebenen zu sehen sind.

Kraushöhle GAMS
Ein Juwel ist die Kraushöhle in der Nothklamm. Diese unterirdische Wunderwelt entdecken Sie bei einer Führung. Tropfsteine und unzählige, im Licht glitzernde Gipskristalle geben der Kraushöhle, der größten Gipskristallhöhle Mitteleuropas, ihren einzigartigen Charakter.
Vom Parkplatz bis zum Höhleneingang ist ein Fußweg von ca. 15 min zurückzulegen. (von Ostern bis Oktober)

GeoWerkstatt Gams
Wollen Sie ein individuelles Souvenier aus Gams mitnehmen? Dann kommen Sie mit uns und suchen sich den schönsten Stein am Bach aus. In der GeoWerkstatt schleifen und polieren Sie ihn und fertig ist ein persönliches Andenken. (Programm von April bis Oktober möglich)

HOCHQUELLENWASSER Wildalpen
Das Museum HochQuellenWasser im stattlichen Hammerherrenhaus aus dem 17. Jahrhundert informiert über den Bau und die Geschichte der Zweiten Hochquellenleitung sowie die Wasserversorgung der Stadt Wien. Es gibt unter anderem Einblick in wesentliche Aspekte der Geologie und des Quellenschutzes. Interaktiv und multimedial präsentiert sich das Museum HochQuellenWasser. Besucherinnen und Besucher erfahren alles über den Bau und die Geschichte der II. Wiener Hochquellenleitung. Ein 7-minütiger 3D-Film gibt einen guten Überblick über die Wiener Wasserversorgung. 60 % des Wiener Leitungswassers fließen vom Hochschwabgebiet in die Bundeshauptstadt. Weiters werden wesentliche Aspekte der Geologie und des Quellschutzes anschaulich dargestellt. Einige Räume, vom Forstamt der Stadt Wien gestaltet, zeigen den Zusammenhang zwischen Wald und Wasser. In Verbindung mit dem Besuch des Museums kann auch die Kläfferquelle besichtigt werden. Sie ist die größte und ergiebigste Quelle im Quellschutzgebiet der II. Hochquellenleitung.

Montan- und GiessereiMuseum GUSSWERK
Im Amtshaus des ehemaligen k. k. Eisenwerkes in Gußwerk wurde 1998 ein Museum eingerichtet, das neben Zeugnissen der reichen montanhistorischen und handwerklichen Vergangenheit auch eine repräsentative Kunsteisenguß Sammlung beherbergt. Schon im 17. Jahrhundert bestand in Gußwerk eine Eisengießerei, die nach ihrem Ausbau 1742 durch die Produktion von Kanonen, Marine- und Festungsgeschützen, Maschinenteilen, aber auch von Gebrauchsgegenständen überregionale Bedeutung erlangte. Im Museum befindet sich ferner eine Schau-Kunstgießerei, in der mit den Techniken von einst nach alten Modellen Kunstgegenstände hergestellt werden.