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Sehenswürdigkeiten
Montanmuseum Gußwerk Drucken E-Mail

Im Amtshaus des ehemaligen k.k. Eisenwerkes in Gußwerk wurde 1998 ein Museum eingerichtet, das neben Zeugnissen der reichen montanhistorischen und handwerklichen Vergangenheit auch eine repräsentative Kunstguss-Sammlung beherbert. Schon im 17. Jahrhundert bestand in Gußwerk eine Eisengießerei, die nach ihrem Ausbau 1742 durch die Produktion von Kanonen, Marine- und Festungsgeschützen, Maschinenteilen, aber auch von Gebrauchsgegenständen überregionale Bedeutung erlangte. Im Museum befinden sich ferner eine Schau-Kunstgießerei, in der mit den Techniken von einst und nach alten Modellen Kunstgegenstände hergestellt werden.

 
Wasserleitungsmuseum Wildalpen Drucken E-Mail
Trinkwasser war für uns immer das alltäglichste Lebensmittel. Erst durch die Tatsache, daß es international zur Mangelware des nächsten Jahrhunderts wird, bekommt es einen völlig neuen Stellenwert. Und hier, wo täglich 200 Mill. Liter tosend aus dem Fels in die Hochquellenwasserleitung der Stadt Wien gelangen, werden es Ihre Gäste aus einer ganz anderen Perspektive sehen. Ein Erlebnis für Augen und Ohren.
 
Kraushöhle Drucken E-Mail
Die Kraushöhle ist die einzige Gipskristallhöhle im deutschsprachigen Raum. Über eine 6 m hohe Stiege erreicht man die Haupthalle, sie ist 55 m lang, 10 m breit  und 4 m hoch. Den eigenartigen Reiz der Kraushöhle machen jedoch nicht ihre Räumlichkeiten aus, sondern die darin vorkommenden Gipskristallgebilde in verschiedenartigsten Formen, sowie riesige Tropfstein- und Bergmilchbildungen.
 
Forstmuseum Silvanum Drucken E-Mail
Diese Sammlung widmet sich dem Leben der Holzknechte, der Waldbesitzer, der Forstwirtschaft einst und jetzt und vermittelt dem Besucher in Bildern und Exponaten ein ansehnliches Fachwissen. Auch der Standort ist nicht zufällig gewählt, der Naturpark Eisenwurzen war doch über Jahrhunderte Kernzone der Holzwirtschaft und bis in unser Jahrhundert sogar Region der Holzkohle für die Eisenerzeugung.
 
Wood-Rafting Drucken E-Mail
Wood-Rafting von Wörschach nach Admont. Auf 15 qm Holzflößen werden bis zu 10 Personen befördert. Unter der Anleitung und Mithilfe des Floßführers wird das Wood-Raft von den Fahrgästen zusammengebaut und gesteuert. Nach Absprache kann auf dem Raft gegrillt werden. Musikbegleitung und Getränke auf Anfrage.
 
Wasserlochklamm von Palfau Drucken E-Mail
Ein sensationeller Wasserfall. Am Ende der 900 m langen Schlucht (Wasserklamm) stürzt das Wasser 300 Meter aus einer Höhle herab. Woher das Wasser kommt konnte übrigens bis heute von den Wissenschaftlern noch nicht erforscht werden (Karstphänomen). Ein herrlicher Spaziergang für die ganze Familie. Besuchbar von Anfang Mai bis Ende Oktober, täglich, für alle Altersgruppen, Fußmarsch auf Stegen und Steigen, gutes Schuhwerk nötig.
 
Köhlerzentrum Hieflau Drucken E-Mail
Ein nachgebildeter Kohlenmeiler in Originalgröße dokumentiert, wie einst Holzkohle erzeugt wurde. Die Köhlereien in und um Hieflau beliefern damit die zahlreichen Schmelzöfen in Eisenerz, denn Holzkohle war ein wesentlicher Bestandteil beim Schmelzen des Roheisens. Im Museum – im Bereich des ehemaligen Holztriftrechens gelegen – zeigen zahlreiche Exponate die einstige Bedeutung der Holzbringung, des Holztriftens auf der Enns und des Fuhrwesens in Hieflau, aber auch die Holzverkohlung in Längs- und Rundmeilern; auch können die längst vergessenen Tätigkeiten des Köhlerhandwerks anhand zahlreicher Reproduktionen verfolgt werden.
 
Paradeisstollen in Radmer Drucken E-Mail
Im Radmertal wurde erstmals in der Bronzezeit Kupfer abgebaut. Zwischen 1590 und 1620 zählte der Radmerer Kupferbergbau zu den bedeutendsten Mitteleuropas. Ein Viertel der alpenländischen Kupferproduktion stammte zu jener Zeit aus Radmer. Von den zahlreichen Stollen in Hinterradmer wurde der „Paradeisstollen“ reaktiviert und ist nun als Schaubergwerk zu besichtigen. Nehmen Sie Platz auf der „kleinsten Stollenbahn Österreichs“ und machen Sie unter kundiger Führung eine Reise in die Vergangenheit.
 
Abenteuerfahrt mit dem „Hauly“, Drucken E-Mail
Dem 860 PS starken Giganten über den Erzberg. Steigen Sie ein zur Abenteuerreise auf den Erzberg. 64 Personen haben in der Mulde, am Rücken des umgebauten Schwerlastkraftwagens Platz. Die Rundfahrt mit dem „Hauly“ ist ein Erlebnis für jung und alt.
 
Besichtigung Schaubergwerk Steirischer Erzberg Drucken E-Mail
Lernen Sie mehr über die Legende vom Wassermann, die Entstehung des Erzberges, der Gewinnung von Eisenerz, den Maschinen und Techniken, die man über Jahrhunderte angewandt hat und die das Gesicht des Erzberges geprägt haben. Besuchen Sie das unterirdische Labyrinth des Erzberges und lernen Sie die Arbeitswelt der Knappen kennen. Kilometerlange Schaustollen wurden interessant und multimedial gestaltet, um den Besuchern den Eindruck davon zu vermitteln, was einst die Bergleute unter Tag leisteten. Als Höhepunkt erleben Sie eine eindrucksvolle Schausprengung.
 
Erzwanderweg Drucken E-Mail
Länge ca. 5 km, Wanderzeit 2 bis 2 1/2 Stunden
1844/47 erbaut, ersetzte die Dulnig´sche Erzförderbahn die alte Erzförderung mittels Pferdefuhrwerke zwischen Erzberg und Vordernberg und stellte ein weltweit einzigartiges Erztransportsystem dar. 1891 wurde sie durch die Erzbergbahn ersetzt und stillgelegt. Der gesamte Weg ist mit Hinweispfeilen markiert, an den prägnantesten Stellen informieren Hinweistafeln in Verbindung mit einer speziellen Wegbeschreibung.
 
Fahrt mit der Erzbergbahn, der steilsten Normalspurbahn Österreichs Drucken E-Mail
Die Streckenführung ist wahrhaft einzigartig: Über sechs kühne Viadukte (bis zu 32 Meter hoch) und durch fünf Tunnels windet sich die Bahn um und durch den Steirischen Erzberg, fast überall weitab öffentlicher Straßen. Den Scheitelpunkt erreicht sie im Präbichltunnel auf einer Seehöhe von 1205 Meter. Sie erleben die unverwechselbare Landschaft und die reiche bergmännische Tradition der Erzbergregion. Natur und Technik beeindrucken hier gemeinsam inmitten herrlicher klarer Bergluft. Die stärkste Dampflock der Welt steht zur Besichtigung am Bahnhof Präbichl.
 
Radwerk IV in Vordernberg Drucken E-Mail
Die größte eisengeschichtliche Sehenswürdigkeit entlang der Eisenstraße zwischen Leoben und Steyr ist dieser einzige, vollausgestattete Holzkohlehochofen Europas. In seinen großen, vieretagigen Innenräumen, die sich um den gewaltigen 8m hohen Ofenstock gruppieren, kann man den gesamten Roheisengewinnungsprozess heute noch anschaulich erklärt bekommen, alle Geräteschaften und Erz- sowie Holzkohlenfördereinrichtungen sehen, einige davon sich auch im Betrieb vorführbar, wie der ehem. Holzkohleaufzug, oder etwa das große Gebläsewasserrad und die kleine Hochofenschmiede.
 
Wallfahrtskirche „Maria am Freienstein“ Drucken E-Mail
Auf der Höhe über der Eisenstraße liegt die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg. Diese wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jhdts von den Jesuiten zu einer optisch anziehenden und künstlerisch ausgestatteten Wallfahrtskirche umgebaut. Die Sakristei ist der der Sixtinischen Kapelle nachgebaut. Die Kirche ist durch einen 20 minütigen Fußmarsch erreichbar.
 
Gösser Brauerei und Braumuseum Drucken E-Mail
Auf dem ehemaligen Gelände des Klosters Göss befinden sich die Brauerei und das äußerst sehenswerte Gösser Braumuseum, das interessante Einblicke in das Bierbrauen vergangener und heutiger Zeit gewährt und immer wieder Sonderausstellungen zur Kulturgeschichte des Bierbrauens zeigt.
 
Kunsthalle und Museumscenter Leoben Drucken E-Mail
Im neu etablierten Kulturquartier Leoben bietet die Kunsthalle seit der Landesausstellung im Jahr 1997 eine besondere Attraktion für das an Kunst und Kultur interessierte Publikum; jährliche Großausstellungen zu ausgewählten Kulturen von internationalem Format.
Das nach modernsten Kriterien gestaltete Museumscenter bietet auf 1200m² eine vielschichtige Erlebniswelt zu 2000 Jahren Stadt-, Regional- und Montangeschichte.